Die Schlafhygiene hat nicht so viel mit Sauberkeit zu tun, auch wenn wir alle wissen, wie schön es ist, in frisch gewaschen duftende Bettwäsche einzusinken!
Es gehören auch noch viele andere Faktoren dazu:
Es gehören auch noch viele andere Faktoren dazu:
- Bewegung an der frischen Luft nach der Arbeit
- Abends keine schweren Mahlzeiten, schon gar nicht kurz vorm Schlafengehen
- Koffein, Nikotin und Alkohol möglichst vermeiden, ganz besonders kurz vorm Schlafengehen
- Eine Entspannungsphase von ein bis zwei Stunden vor dem Schlafengehen, am besten nach der letzten Mahlzeit
- Ein geregelter Tagesablauf mit relativ festen Schlafenszeiten
- Eine positive Schlafumgebung, also ein freundliches, am besten ordentliches Schlafzimmer ohne Schreibtisch mit Arbeit oder Bügeltisch
- Die Temperatur im Schlafzimmer senken - 16 bis 19 Grad sind ausreichend
- Keine elektrischen Geräte oder zumindest über Nacht ausgeschaltet
- Kein Einschlafen vor dem Fernseher
- Wenn das "Gedankenkarussell" sich dreht, sind Entspannungs-Übungen im Liegen hilfreich: dazu einzelne Muskeln etwa 5 Sekunden anspannen, dann locker lassen und der Entspannung aktiv nachspüren. Mit viel Zeit und Ruhe alle Muskeln durchgehen und mittendrinnen wieder einschlafen (progressive Muskelentspannung nach Jakobson)
Natürlich kann es dennoch zu Schlafstörungen kommen:
Frauen in den Wechseljahren sind besonders häufig betroffen, aber auch Krankheiten wie Rheuma, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Multiple Sklerose, Krebs, Parkinson, Schilddrüsenerkrankungen (z.B. Morbus Basedow oder Hashimoto) führen nicht selten zu unruhigen Nächten. Des Weiteren haben Alkohol, Drogen (z.B. Haschisch und Marihuana) und viele Medikamente (wie hormonelle Kontrazeptiva = Anti-Baby-Pille, Betablocker oder Medikamente zur Gewichtsreduktion) einen negativen Einfluss auf den Schlaf.
Laut DAK-Gesundheitsreport sind bis zu 80% der erwerbstätigen Bevölkerung von Schlafstörungen betroffen.
Eine Kombination verschiedener Stoffe (wie z.B. in orthovit CALME) kann eine gute Alternative zu medizinischen Schlafmitteln, die abhängig machen können und auch ernst zu nehmende Nebenwirkungen haben, sein, da sie - zusätzlich zur vorher beschriebenen Schlafhygiene - helfen, die innere Balance wiederzufinden und damit die Erholung in der Nacht zu steigern.